Schulungen für...

... Schulen (Lehrer und Pädagogen), Ärzte und Therapeuten, ... Institutionen ...

 

.. da AD(H)S sehr komplex ist und sich bunt wie ein Chamäleon darstellt, biete ich Schulung über dieses Störungsbild für alle Bereiche oder Gruppen an, die mit den Betroffenen ebenfalls intensiver in Kontakt stehen.

Dazu zählen die Schulen (LehrerInnen und PädagogenInnen) aber auch KollegenInnen aus dem ärztlichen und therapeutischen Bereich sowie Institutionen, z.B. die Kindertagesstätten, das Jugendamt / die Jugendhilfe, die Agentur für Arbeit ... .

 

Alle diese Gruppierungen profitieren sehr von einem fundierten Verständnis über diese Störung - zumal es kaum ein Krankheitsbild gibt, worüber so viele Halbwahrheiten, so viel Pseudowissen, so viel Falsches und Vorurteile in der Gesellschaft vorherrschen und in den Medien verbreitet werden.

 

Eine gute Aufklärung und ein Hinführen zum Verstehen bestimmter Verhaltensweisen und emotionaler Reaktionen bei AD(H)S erleichtern nicht nur den Betroffenen den Umgang mit oben genannten Gruppen. Sondern ganz besonders auch diese Gruppen selbst werden sich durch das Verständnis des Störungsbildes, nicht nur in der Symptomatik sondern auch bzgl. der Ursachen und Neurobiologie, das Arbeiten mit den Betroffenen deutlich erleichtern.

Daraus kann insgesamt ein wesentlich entspannteres und dadurch auch erfolg- reicheres Miteinander resultieren. 

 

Die Schulungen oder Trainings können Sie nach Absprache mit mir buchen. In kleineren Gruppen (von bis zu max. 12 Personen) findet die Veranstaltung bei mir statt (inklusive Verpflegung), bei größerer Gruppenstärke bei Ihnen in der Schule oder je nach Gruppe in entsprechenden Räumlichkeiten.

 

Den Umfang einer Schulung sowie weitere organisatorische Fragen können wir bei Interesse Ihrerseits in einem persönlichen Gespräch klären.

 

... Schulen, LehrerInnen und PädagogenInnen ...

 

Die Schulzeit bestimmt einen Großteil der Zeit des Heranwachsens. Eine Zeit, die einen Menschen unbe- streitbar auch stark prägt.

Umso wichtiger sollte ein umfassendes Wissen für Lehrer und Lehrerinnen bzgl. der häufigsten psychiatrischen Störung im Kindes und Jugendalter sein, die nicht primär etwas mit Erziehung zu tun hat, sondern genetischen Ursprungs ist.

 

Je mehr Sie als PädagogenInnen über die neuro- biologischen Ursachen und das daraus sich ableitende Verhalten erfahren, desto offener und verständ- nisvoller werden Sie diesen Kindern und Jugendlichen begegnen.

 

Sie werden merken, wie fruchtbar ein Akzeptieren der Betroffenen und deren andere Art der Wahrnehmung Ihrerseits ist, wie ein freundlicher aber klar strukturierter, an die syndromtypischen Reaktions- weisen angepasster Umgang mit den betroffenen Schülern sowohl diesen als auch Ihnen selbst und damit auch der ganzen Klasse hilft. 

 

Dabei geht es oftmals nur um Kleinigkeiten, die anders 'rüberkommen' sollten, mit großem Effekt auf Ihr Gegenüber - dieses funktionelle Verstehen basiert jedoch auf dem Verständnis über die Neurobiologie bei AD(H)S, die Sie in meinen Schulungen erwerben können.  

 

 

 

 

 

 

... ärztliche und therapeutische KollegenInnen ...

 

Gerade auch im ärztlichen und therapeutischen Bereich haben wir im Grunde genommen tagtäglich mit Menschen zu tun, bei denen ein AD(H)S vorliegt, wenn wir uns noch einmal vor Augen halten, wie häufig das Störungsbild ist. Leider haben wir in unseren Ausbildungen kaum etwas darüber gelernt.

 

Es erscheint mir immens wichtig, an ein AD(H)S zu denken - ganz besonders auch im Bereich der hausärztlichen / allgemeinärztlichen und der kinder- ärztlichen Versorgung, wo die Betroffenen mit ihren Problemen in der Regel zuerst 'auflaufen'.

Aber auch bei PsychotherapeutenInnen - wenn bestimmte Probleme auftauchen. Das können wechselnde psychosomatische Störungen oder sonstige bei AD(H)S bekannte Co-Morbiditäten sein; Behandlungen, die nicht so greifen, wie bei einem Großteil der Patienten; und besonders auch wenn Suchterkrankungen oder Ess-Störungen und bei Kindern Auffälligkeiten in der Entwicklung sowie emotionale Störungen das klinische Bild beherrschen sollte an ein AD(H)S als Differentialdiagnose gedacht werden.

 

Das heißt nicht gleich, dass jeder das Krankheitsbild diagnostizieren muss, soll oder kann. Das ist auch auf Grund des großen Zeitaufwandes sowie der not- wendigen fundierten Erfahrung bzgl. der Störung gar nicht möglich.

 

Nicht alles ist gleich ein AD(H)S, aber hinter vielem verbirgt es sich als Primärstörung. Und ein recht- zeitiges Vorstellen oder Anbinden an kompetente KollegenInnen ermöglicht bei Bestätigung der Diag- nose eine frühzeitige individuelle Behandlung.

 

... Institutionen ...

 

Ebenso sollte für Kindertagesstätten ein fundiertes Wissen bzgl. AD(H)S, insbesondere auch auf neurobiologischer Ebene, Standard sein. In diesem Alter geht es primär darum, verhaltensauffällige Kinder gut zu beobachten und die Eltern behutsam mit einzubinden, ohne gleich eine Verdachtsdiagnose zu nennen. Diese kann und sollte  auch nur von versierter Stelle geäußert werden. Denn schließlich können Verhaltensauffälligkeiten die unterschiedlichsten Ur- sachen haben.

 

Vielmehr sollte das Ziel sein, Eltern rechtzeitig die Möglichkeit zu geben, sich bei kompetenten ärztlichen KollegenInnen beraten zu lassen, und ggfs. schon frühzeitig - bei dringendem V. a. ein AD(H)S - z.B. an einer Eltern-Schulung teilzunehmen bzw. bei anderen Ursachen der Störungen adäquate Unterstützung sowohl für das Kind als auch für die Eltern zu erhalten. 

 

Aber nur wenn ErzieherInnen ebenfalls geschult sind, können sie wirkliche Auffälligkeiten erkennen. Anson- sten werden viel zu oft Eltern verunsichert, besonders auch dann, wenn seitens der Kindertagesstätte gleich eine Diagnose geäußert wird. Andere Kinder, die ganz eindeutig auffallen müssten, werden dagegen übersehen, so dass frühe Hilfen nicht eingesetzt werden können.   

 

Genauso wichtig und sinnvoll wäre es auch für andere Institutionen - wie Jugendamt, Jugendhilfe, und Beratungsstellen zumindest über die wichtigsten Ursachen und Symptome gut informiert zu sein; ebenso bzgl. der Heranwachsenden und Erwachsenen auch die Agentur für Arbeit, das Jobcenter und damit zusammen arbeitende Bereiche.